Ein selbst gefüllter Korb
Bei Sanku beginnt das Essen an der Zutatentheke. Gemüse, Pilze, Tofuprodukte, Fleisch und sättigende Beilagen kommen in den Korb. An der Kasse wird gewogen und die Brühe gewählt, danach übernimmt die Küche das Garen. Was heute mehr sein darf und was lieber fehlt, entscheidet sich direkt beim Auswählen.

Die Unterschiede reichen über Fleisch oder Gemüse hinaus. Blattgemüse, Pilze und Tofu bringen mehrere Konsistenzen in eine Schale, Nudeln machen sie sättigender. Da nach Gewicht abgerechnet wird, helfen ein paar bewusst gewählte Favoriten dabei, die Menge einzuschätzen.

Brühe und Würzung
Die klassische Sichuan-Brühe passt, wenn es scharf und prickelnd sein soll. Der kräftige, duftende Sud umhüllt die Zutaten. Andere Brühen bieten Abwechslung: Mit denselben Zutaten kann eine andere Suppe schon ein neues Essen ergeben.
Am Tisch lassen sich weitere Gewürze ergänzen oder eine eigene Dipsauce mischen. Knoblauch, Chili und Kräuter verändern die herzhaften und scharfen Noten. Wer überwiegend Gemüse auswählt, kann zugleich nach Brühe und Würzmitteln fragen, damit die gesamte Schale zu den eigenen Ernährungswünschen passt.
Für jeden eine eigene Schale
Die Filiale an der Friedrichstraße ist geräumig, Auswahl und Wiegen sind übersichtlich organisiert. Das passt zum Essen allein ebenso wie mit Freunden, die jeweils eine eigene Schale bestellen. Schärfe und Portion müssen nicht aufeinander abgestimmt werden.
In dieser Freiheit liegt die Alltagstauglichkeit von Maocai. Heute mehr Gemüse und Tofu, beim nächsten Mal Meeresfrüchte und Nudeln: Mit jedem Besuch werden die bevorzugten Kombinationen vertrauter. So lässt sich die Mahlzeit immer wieder anpassen.
Sanku Maots'ai 三顾冒菜 · Mitte
Friedrichstraße 121, 10117 Berlin
Über diesen Artikel
Dieser Artikel basiert auf der Speisekarte und öffentlich zugänglichen Gästebewertungen. Für Gerichte, Preise und Verfügbarkeit gelten die aktuellen Angaben des Restaurants.
